Als Butler im Weißen Haus knüpft Cecil persönliche Beziehungen zu Präsidenten und First Ladies. Welchen positiven weiterreichenden Einfluss hat das Ihrer Ansicht nach auf das große Ganze?

Es gibt einzelne Personen wie Colin Powell und Condoleezza Rice, die schon vor Präsident Obama eindrucksvolle Machtpositionen innehatten. Ich bezweifle, dass ohne diese und ähnliche afroamerikanische Wegbereiter Obama heute Präsident der Vereinigten Staaten wäre. Diese Menschen trugen entscheidend dazu bei, die öffentliche Meinung zu verändern, wenn auch vielleicht nur unbewusst. Ich glaube, dass Obama für seine Position bestimmt war, und ich bin froh, dass er diese Bestimmung erfüllen kann. Bewegungen haben ihre eigene Dynamik und gewinnen nach und nach an Intensität, bis sie sich zu einem bahnbrechenden Ereignis aufbauen.

In diesem Sinne ist Cecil ein gutes Beispiel dafür, wie ein Einzelner dazu beitragen kann, die Meinung der Masse bezüglich der Rassenthematik zu verändern. Im Film hütet Cecil die Geschenke der Präsidenten Kennedy und Johnson – eine Krawatte und eine Krawattennadel. Beide Präsidenten veränderten die Rechtslage im Sinne der Bürgerrechtsbewegung. Johnson wurde manchmal als Rassist beschimpft und für seine Haltung im Vietnamkrieg verdammt, aber er setzte auch Gesetze durch, die bahnbrechend waren für die Menschenrechte in den USA.

Wie war die Arbeit mit der Schauspielerriege, die im Film die verschiedenen US-Präsidenten darstelle?

Fantastisch, denn ich war sozusagen das Bindeglied. Für die Angestellten ist das Weiße Haus in gewisser Weise „ihr“ Haus. Im Gespräch mit echten Butlern im Weißen Haus habe ich erfahren, dass sie auch nach einem Präsidentenwechsel oft ihre Position behielten und weiterhin hinter den Kulissen ihrer Arbeit nachgingen.

Bei den Dreharbeiten war es für mich ähnlich – jeder neue Präsident wurde von einem neuen Schauspieler verkörpert und brachte mich in eine neue Situation. John Cusack spielt eine Art verrückten Nixon. Die Szene zu drehen, in der er inmitten des Watergate-Skandals wieder und wieder die Tonbänder abhört, hat großen Spaß gemacht. James Marsden verlieh seinem Kennedy eine entspannte und tröstliche Note. Mit Robin Williams habe ich früher schon zusammengearbeitet. Seine ruhige, schlichte und zugleich feinfühlige Darstellung Eisenhowers hat mir sehr gut gefallen. Er hat es auf beeindruckende Weise geschafft, dessen innere Konflikte, seinen Schmerz und sein Nachsinnen zu vermitteln.

Oprah Winfrey feiert mit diesem Film ihre Rückkehr in das Schauspielfach. Was, glauben Sie, hat sie zu diesem Schritt bewogen?

Sie kannte den Regisseur Lee Daniels bereits von den Dreharbeiten zu „Precious“ und hatte volles Vertrauen in seine Fähigkeiten als Filmemacher. Sie und ich wiederum kennen uns bereits seit einiger Zeit und wollten schon länger einmal zusammenarbeiten. Ich denke aber, der Hauptgrund für sie war die Geschichte und ihr historischer Kontext – ein Blick auf die Vereinigten Staaten aus dieser ganz speziellen Perspektive. Sie war wohl auch interessiert daran, sich mit den Themen Familie und Liebe auseinanderzusetzen. Durch den ganzen Film hindurch hält eine innige Liebe unsere beiden Charaktere zusammen – allen Herausforderungen wie ihren Alkoholproblemen und vielem mehr zum Trotz. Aus künstlerischer Sicht hat sie sicher die Rolle selbst gereizt, denn sie ist kraftvoll und vielschichtig und sie hat sie großartig gemeistert. Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Film mit ihr machen durfte – meiner Ansicht nach war sie die perfekte Wahl.

Als Butler im Weißen Haus knüpft Cecil persönliche Beziehungen zu Präsidenten und First Ladies. Welchen positiven weiterreichenden Einfluss hat das Ihrer Ansicht nach auf das große Ganze?

Es gibt einzelne Personen wie Colin Powell und Condoleezza Rice, die schon vor Präsident Obama eindrucksvolle Machtpositionen innehatten. Ich bezweifle, dass ohne diese und ähnliche afroamerikanische Wegbereiter Obama heute Präsident der Vereinigten Staaten wäre. Diese Menschen trugen entscheidend dazu bei, die öffentliche Meinung zu verändern, wenn auch vielleicht nur unbewusst. Ich glaube, dass Obama für seine Position bestimmt war, und ich bin froh, dass er diese Bestimmung erfüllen kann. Bewegungen haben ihre eigene Dynamik und gewinnen nach und nach an Intensität, bis sie sich zu einem bahnbrechenden Ereignis aufbauen.

In diesem Sinne ist Cecil ein gutes Beispiel dafür, wie ein Einzelner dazu beitragen kann, die Meinung der Masse bezüglich der Rassenthematik zu verändern. Im Film hütet Cecil die Geschenke der Präsidenten Kennedy und Johnson – eine Krawatte und eine Krawattennadel. Beide Präsidenten veränderten die Rechtslage im Sinne der Bürgerrechtsbewegung. Johnson wurde manchmal als Rassist beschimpft und für seine Haltung im Vietnamkrieg verdammt, aber er setzte auch Gesetze durch, die bahnbrechend waren für die Menschenrechte in den USA.

Wie war die Arbeit mit der Schauspielerriege, die im Film die verschiedenen US-Präsidenten darstelle?

Fantastisch, denn ich war sozusagen das Bindeglied. Für die Angestellten ist das Weiße Haus in gewisser Weise „ihr“ Haus. Im Gespräch mit echten Butlern im Weißen Haus habe ich erfahren, dass sie auch nach einem Präsidentenwechsel oft ihre Position behielten und weiterhin hinter den Kulissen ihrer Arbeit nachgingen.

Bei den Dreharbeiten war es für mich ähnlich – jeder neue Präsident wurde von einem neuen Schauspieler verkörpert und brachte mich in eine neue Situation. John Cusack spielt eine Art verrückten Nixon. Die Szene zu drehen, in der er inmitten des Watergate-Skandals wieder und wieder die Tonbänder abhört, hat großen Spaß gemacht. James Marsden verlieh seinem Kennedy eine entspannte und tröstliche Note. Mit Robin Williams habe ich früher schon zusammengearbeitet. Seine ruhige, schlichte und zugleich feinfühlige Darstellung Eisenhowers hat mir sehr gut gefallen. Er hat es auf beeindruckende Weise geschafft, dessen innere Konflikte, seinen Schmerz und sein Nachsinnen zu vermitteln.

Oprah Winfrey feiert mit diesem Film ihre Rückkehr in das Schauspielfach. Was, glauben Sie, hat sie zu diesem Schritt bewogen?

Sie kannte den Regisseur Lee Daniels bereits von den Dreharbeiten zu „Precious“ und hatte volles Vertrauen in seine Fähigkeiten als Filmemacher. Sie und ich wiederum kennen uns bereits seit einiger Zeit und wollten schon länger einmal zusammenarbeiten. Ich denke aber, der Hauptgrund für sie war die Geschichte und ihr historischer Kontext – ein Blick auf die Vereinigten Staaten aus dieser ganz speziellen Perspektive. Sie war wohl auch interessiert daran, sich mit den Themen Familie und Liebe auseinanderzusetzen. Durch den ganzen Film hindurch hält eine innige Liebe unsere beiden Charaktere zusammen – allen Herausforderungen wie ihren Alkoholproblemen und vielem mehr zum Trotz. Aus künstlerischer Sicht hat sie sicher die Rolle selbst gereizt, denn sie ist kraftvoll und vielschichtig und sie hat sie großartig gemeistert. Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Film mit ihr machen durfte – meiner Ansicht nach war sie die perfekte Wahl.

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